Entgegen BMF: Zinsschrankenfreigrenze berücksichtigt auch erstmalige Abzinsungserträge



Erträge aus der erstmaligen Abzinsung von Verbindlichkeiten gehören zu den Zinserträgen, die mit Zinsaufwendungen bei der Berechnung der Zinsschrankenfreigrenze zu verrechnen sind.

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Steuerliche Projekte der EU – Was bringt uns 2018?



In Anbetracht der in den letzten Monaten aufgezeigten Defizite im europäischen Steuersystem herrscht erhöhter politischer Druck auf die europäischen Institutionen, vorzeigbare Ergebnisse zu deren Abbau vorzulegen und rechtzeitig umzusetzen. Auch, weil die Wahlen zum Europaparlament Mitte 2019 anstehen.

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Sozialversicherungsbeiträge im Ausland tätiger Arbeitnehmer



Ein Sonderausgabenabzug für Sozialversicherungsbeiträge im Ausland tätiger und in Deutschland wohnender Arbeitnehmer kommt nur dann in Betracht, wenn diese nicht in „unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang“ mit steuerfreien Einnahmen stehen.

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Straßenausbaumaßnahmen sind nicht als Handwerkerleistungen steuerlich absetzbar



Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass für Erschließungsbeiträge und Straßenausbaubeiträge die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen nicht in Anspruch genommen werden kann.

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Aufstockungsbeträge zum Transferkurzarbeitergeld können ermäßigt zu besteuern sein



Aufstockungsbeträge zum Transferkurzarbeitergeld unterliegen diese Beträge dem ermäßigten Steuertarif. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden.

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Umsatzsteuerfreiheit medizinischer Analysen zweifelhaft



Der Bundesfinanzhof (BFH) hat Zweifel, ob von einem Laborarzt an ein Laborunternehmen ausgeführte medizinische Analysen, die der vorbeugenden Beobachtung und Untersuchung von Patienten dienen, von der Umsatzsteuer befreit sind.

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2018 bringt Neuerungen beim elektronischen Rechtsverkehr mit den Gerichten



Steuerberater und Wirtschaftsprüfer müssen ab dem 01.01.2018 sicherstellen, dass sie für elektronische Zustellungen seitens der Gerichte erreichbar sind und hierfür einen sicheren Übermittlungsweg eröffnen. Dies ergibt sich aus § 174 Abs. 3 Satz 4 ZPO in der neuen, ab Januar 2018 geltenden Fassung.

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Faire Besteuerung: EU veröffentlicht Liste nicht kooperativer Staaten



Die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die erste EU-Liste nicht kooperativen Steuergebiete geeinigt. Insgesamt haben die Minister 17 Länder aufgelistet, da sie die vereinbarten Standards für gute Regierungsführung im Steuerbereich nicht eingehalten haben.

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Anteil der betrieblichen bzw. privaten Nutzung nur durch ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachweisbar



Maserati als Geschäftswagen: Ein Arbeitnehmer muss ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch führen, damit der als Arbeitslohn anzusetzende geldwerte Vorteil für die private Nutzung des überlassenen Geschäftswagens nicht nach der sog. 1 %-Regelung („Nutzungspauschale“), sondern nach dem Anteil der im Fahrtenbuch aufgezeichneten Privatfahrten zu ermitteln ist.

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So viele Steuersätze hat der Weihnachtsbaum



Ein Baum, aber sechs Steuersätze? Richtig! Wie ein Weihnachtsbaum besteuert wird, hängt davon ab, welchen Baum Sie für das Fest kaufen – und bei wem. Dann können 19 Prozent Umsatzsteuer fällig werden – oder gar keine. Wir zeigen, was Verbraucher wissen sollten.

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Alten- und Pflegeheimunterbringung von Ehegatten: Kürzung um Haushaltsersparnis für beide Ehegatten



Steuerpflichtige können Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim nach Kürzung um eine Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, ist für jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis anzusetzen, wie der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden hat.

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Zugbegleiterin hat keine regelmäßige Arbeitsstätte



Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) hat entschieden, dass eine Zug-Servicemitarbeiterin, die ihren Dienst täglich am selben Bahnhof beginnt und beendet, dort dennoch keine regelmäßige Arbeitsstätte hat, weil sie ihre Haupttätigkeit im Zug erbringt.

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Das neue Datenschutzrecht



Was bedeutet das neue Datenschutzrecht für Unternehmer? Ein aktuelles Merkblatt auf unserer Webseite informiert über die zentralen Begriffe und Schritte, die Position des Datenschutzbeauftragten und die Rechte Betroffener.

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Länder gehen gegen Steuerbetrug im Onlinehandel vor



Die Finanzminister der Länder haben beschlossen, gegen den Umsatzsteuerbetrug im Onlinehandel vorzugehen. Betreiber von Internetmarktplätzen sollen in Haftung genommen werden können, wenn bei ihnen tätige Händler die Umsatzsteuer nicht abführen. Gemeinsam mit dem Bund wollen die Länder im ersten Quartal 2018 einen entsprechenden Gesetzentwurf erarbeiten.

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Rechtsanwälte müssen mandatsbezogene Daten zu Umsatzsteuerzwecken angeben



Ist ein Rechtsanwalt beratend für Unternehmer aus anderen EU-Mitgliedstaaten tätig, muss er dem Bundeszentralamt für Steuern Zusammenfassende Meldungen übermitteln, in denen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) jedes Leistungsempfängers anzugeben ist.

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Umsätze eines Assekuradeurs sind steuerpflichtig



Mit Urteil vom 17. Oktober 2017 hat der 15. Senat des Finanzgerichts Münster entschieden, dass Leistungen eines Assekuradeurs, der Versicherungsprodukte entwickelt und vermittelt, umsatzsteuerpflichtig sind.

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Abzugsfähigkeit von Schulgeld bei Privatschulen



Sonderausgabenabzug für Schulgeld beim Besuch von Privatschulen: Wie der Bundesfinanzhof (BFH) entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung entschieden hat, muss die Finanzbehörde die ordnungsgemäße Vorbereitung auf einen anerkannten Abschluss prüfen.

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Straßensanierung von der Steuer absetzen?



Wenn die Kommunen die Straße sanieren, wird es für die Anlieger oft teuer. Ob diese Kosten dann zumindest bei der Steuer abgesetzt werden können, wird mit Unterstützung des Bundes der Steuerzahler gerichtlich überprüft – und zwar jetzt beim Bundesfinanzhof.

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Kein Betriebsausgabenabzug für Professorentitel



Ein Zahnarzt, der einen Gastprofessorentitel an einer ungarischen Universität erwirbt, kann die Erwerbskosten nicht als Betriebsausgaben abziehen.

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Rechnungen über Kleinbeträge



Durch Artikel 5 des Zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes ist die Grenze für Kleinbetrags-Rechnungen von 150 Euro auf 250 Euro erhöht worden.

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Vereinbarung von Schadensersatz für Schließung eines Bahnübergangs unterliegt der Umsatzsteuer



Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass ein Landwirt, der auf die Nutzung eines Bahnübergangs verzichtet, die hierfür erhaltene Schadensersatzzahlung im Jahr der Vereinbarung der Umsatzsteuer unterwerfen muss.

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Liposuktion keine außergewöhnliche Belastung



Das Finanzgericht Baden-Württemberg versagte den Abzug von Aufwendungen für eine Liposuktion als außergewöhnliche Belastungen.

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Über 100 Jahre alte Grabstätte: Sanierungskosten sind außergewöhnliche Belastungen



Die Aufwendungen für die Sanierung einer bereits seit über 100 Jahren bestehenden Familiengrabstätte können außergewöhnliche Belastungen darstellen, wenn die Gemeinde die Instandsetzung verbindlich und verpflichtend angeordnet hat.

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Umsatzsteuer auf Verkehrstherapie



Verkehrstherapie soll den Führerschein zurückbringen – nicht heilen. Deshalb muss auch Umsatzsteuer darauf abgeführt werden, und zwar 19%. Das geht aus einem Urteil des FG Münster hervor.

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Neuregelung des Berufsgeheimnisschutzes



Am 09.11.2017 ist das Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen in Kraft getreten (BGBl. I S. 3618). Es geht für die rechts- und steuerberatenden sowie die prüfenden Berufe mit Änderungen des Berufsrechts sowie des § 203 StGB einher.

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Steuerliche Behandlung von Kosten bei Auslandsreisen ab 01.01.2018



Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wurden die Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten für beruflich und betrieblich veranlasste Auslandsdienstreisen ab 1. Januar 2018 bekannt gemacht.

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Anschaffungsnahe Herstellungskosten: BFH-Urteil anwendbar



Zu den anschaffungsnahen Herstellungskosten gehören sämtliche Aufwendungen für bauliche Maßnahmen, die im Rahmen einer Instandsetzung und Modernisierung im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes anfallen.

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Nach Erbfall aufgetretener Gebäudeschaden: Kein Abzug der Reparaturaufwendungen als Nachlassverbindlichkeit



Aufwendungen zur Beseitigung von Schäden an geerbten Gegenständen wie Grundstücken oder Gebäuden, deren Ursache vom Erblasser gesetzt wurde, die aber erst nach dessen Tod in Erscheinung treten, sind nicht als Nachlassverbindlichkeiten abziehbar.

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Kindergeld: Wichtige Änderung ab 01.01.2018



Wer sich mit dem Kindergeldantrag Zeit lässt, hat bisher Glück – denn Kindergeld kann auch noch vier Jahre rückwirkend ausgezahlt werden. Damit ist es ab dem nächsten Jahr vorbei.

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Geringwertige Wirtschaftsgüter: Neue Grenze ab 2018



Ab dem 1.1.2018 wird die Grenze für eine Sofortabschreibung von sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgütern von 410 Euro auf 800 Euro erhöht.

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Kindergeld kann ausnahmsweise vorrangig den Großeltern zustehen



Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass Großeltern für ihr Enkelkind auch dann Kindergeld erhalten können, wenn Mutter und Kind zwar aus dem gemeinsamen Haushalt mit den Großeltern ausziehen, das Kind aber tatsächlich überwiegend nach wie vor im Haushalt der Großeltern betreut und versorgt wird.

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DStV fordert die Erhöhung der Größenklassengrenzen in der Betriebsprüfungsordnung



Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) überprüft in der Regel alle 3 Jahre die Einordnung der Größenklassengrenzen in der Betriebsprüfungsordnung (BpO). So hatte die Praxis jüngst wieder die Gelegenheit, ihre Vorstellungen zur Festlegung der neuen Größenmerkmale, die ab dem 01.01.2019 gelten sollen, zu äußern.

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Vorauszahlungen für Zeiträume nach dem Tod sind Nachlassverbindlichkeiten



Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster hat entschieden, dass gegenüber dem Erblasser festgesetzte Einkommensteuervorauszahlungen auch für ein Kalendervierteljahr, das erst nach dessen Tod beginnt, vom Erben als Nachlassverbindlichkeiten abzugsfähig sind.

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Einkünfte aus Kapitalvermögen



Die aufgrund der Günstigerprüfung erfassten Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 5 EStG sind bei der Berechnung der Schwelleneinkünfte von 500.000 Euro (§§ 193 Abs. 1, 147a Satz 1 AO) zu berücksichtigen. Das hat der 2. Senat des FG Schleswig-Holstein entschieden.

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Besteuerung von Zeitwertkonten



Der 12. Senat des FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass auf einem Zeitwertkonto eingestellter Arbeitslohn nicht bereits bei Einzahlung zu besteuern ist, sondern dem Arbeitnehmer erst in der Auszahlungsphase zufließt. Gegen das Urteil ist Revision beim Bundesfinanzhof anhängig.

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Sofortabzug für mutwillig verursachte Schäden



Aufwendungen zur Beseitigung eines Substanzschadens, der nach Anschaffung einer vermieteten Immobilie durch das schuldhafte Handeln des Mieters verursacht worden ist, können als Werbungskosten sofort abziehbar sein. In diesen Fällen handelt es sich nicht um sog. „anschaffungsnahe Herstellungskosten“.

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Kein Anspruch auf Kindergeld für langfristig in der Türkei lebende Kinder



Mit zwei Urteilen hat der 4. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts entschieden, dass ein deutscher Staatsangehöriger keinen Anspruch auf Kindergeld hat, wenn die Kinder langfristig in der Türkei leben.

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Unbelegte Brötchen und Heißgetränke kein „Frühstück“



Der 11. Senat des Finanzgerichts Münster hat entschieden, dass trockene Brötchen in Kombination mit Heißgetränken kein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug in Form eines Frühstücks sind.

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Irrtümliche Abladung verletzt rechtliches Gehör



Wird die Klägerin in einem finanzgerichtlichen Verfahren zur mündlichen Verhandlung irrtümlich wieder abgeladen, so verletzt dies ihr Recht auf rechtliches Gehör und es liegt ein absoluter Revisionsgrund vor. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden.

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Studium im Rentenalter: Werbungskostenabzug nur unter bestimmten Voraussetzungen



Aufwendungen für ein Studium im altersbedingten Ruhestand stellen nur dann vorweggenommene Werbungskosten oder Betriebsausgaben dar, wenn der Steuerpflichtige nachvollziehbar und substantiiert darlegt, dass er im Anschluss eine nachhaltige Erwerbsquelle hieraus schafft.

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Nach neuem Recht niedrigerer Verspätungszuschlag darf nicht schon während der Geltung des alten Rechts angewandt werden



Der 2. Senat des Finanzgerichts Schleswig-Holstein hat entschieden, dass das Finanzamt die gesetzliche Neuregelung durch das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (BestVerfModG) zu Recht bei der Ausübung des Ermessens im Rahmen des zur Zeit geltenden § 152 AO unberücksichtigt gelassenen hat.

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Vorhalten einer Wohnung aus beruflichen Gründen kann Werbungskostenabzug rechtfertigen



Eine Arbeitnehmerin, die bei der Geburt ihres Kindes mit ihrem Lebensgefährten an einem anderen Ort zusammenzieht und während der Elternzeit ihre Wohnung am bisherigen Arbeitsort beibehält, kann die…

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Rechtsprechungsänderung zu eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen



Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, führt dies entgegen einer langjährigen Rechtsprechung nach Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen vom 23. Oktober 2008 nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf seine Beteiligung, wie der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden hat.

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Kindergeldauszahlung auch an Minderjährige möglich



Die Ablehnung der Abzweigung des Kindergeldes für den Monat August 2016 wegen Minderjährigkeit der Klägerin ist rechtswidrig, da die Volljährigkeit kein gesetzliches Tatbestandsmerkmal ist.

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Steuererklärung auch beim unzuständigen Finanzamt fristwahrend



Der Einwurf einer Steuererklärung am letzten Tag der Antragsfrist ist auch dann fristwahrend, wenn er bei einem nicht zuständigen Finanzamt erfolgt.

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18,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch Genussmittelkonsum



Der Konsum von Genussmitteln hat den Kassen von Bund und Ländern im Jahr 2016 Steuereinnahmen in Höhe von insgesamt 18,4 Milliarden Euro eingebracht, 3,9 % weniger als im Vorjahr.

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BFH: Ist jahrzehntelang geübte Besteuerungspraxis mit dem EU-Recht vereinbar?



Der Bundesfinanzhof (BFH) zweifelt an der uneingeschränkten Pflicht zur Vorfinanzierung der Umsatzsteuer durch Sollbesteuerung.

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Die Pflicht zur Inventur



Eine aktuelles Merkblatt informiert Sie darüber, was unter den Begriff „Vorräte“ fällt, welche Inventurformen es gibt, wie sich die Warenbestandsaufnahme am besten vorbereiten lässt und unter welchen Voraussetzungen von der Einzelbewertung abgewichen werden kann zugunsten vereinfachter Methoden.

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Umsatzsteuer: EuGH-Vorlagen zur Sollbesteuerung und zur Margenbesteuerung



Der Bundesfinanzhof (BFH) zweifelt an der bislang uneingeschränkt angenommenen Pflicht zur Vorfinanzierung der Umsatzsteuer und am Ausschluss des ermäßigten Steuersatzes bei der Überlassung von Ferienwohnungen.

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Ausbildungskosten zum Hubschrauberpiloten nicht abzugsfähig



Ein Betriebsausgabenabzug für Ausbildungskosten zum Hubschrauberpiloten, um hiermit „Anti-Frost-Flüge“ über eigenen Weihnachtsbaumkulturen durchzuführen, kommt nicht in Betracht, befand das Finanzgericht Münster.

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